Mitten im Blau des Pazifiks reihen sich die Inseln Französisch-Polynesiens
zu einer leuchtenden grünen Kette auf. Tahiti, auch Insel der Liebe
genannt, ist die größte der 118 Inseln. Tropische Regenwälder, kaskadenartige
Wasserfälle und die beiden über 2.000 m hohen Vulkane sind die
Wahrzeichen der Insel. Die Kunde von der legendären Schönheit des Eilandes
und seiner Bewohner, vom dem Impressionisten Paul Gauguin auf Leinwand
festgehalten, stilisierte die Inselgruppe Anfang des 20. Jahrhunderts zum
Inbegriff des romantischen Südseeparadieses. Auch heute weht noch ein Hauch
von Südseeromantik über Tahiti, vermischt mit dem französischen Flair der
Kolonialzeit.
Vor einem Urlaub, der buchstäblich ins Wasser fällt, braucht man sich auf
Tahiti nicht zu fürchten. Denn selbst in der etwas feuchteren Jahreszeit
(November bis April) gibt es viele Sonnentage.
Ankommende haben das Flugzeug noch nicht ganz verlassen, da schallt ihnen schon ein Bula!
entgegen. "Bula! - "Hallo, wie geht's?" ist das Zauberwort auf den Fidschis und Ausdruck
des offenen und gastfreundlichen Wesens der Insulaner. Mit einem freudigen Bula auf den Lippen
entlocken auch Fremde jedem Einheimischen ein Lächeln.
Was Fidschi von vielen Südseeinseln unterscheidet, ist die unberührte Dschungelvegetation, die
65 Prozent der Inselfläche bedeckt. Wer außer Strand, Sonne und Meer auch das Landesinnere kennen
lernen möchte, dem eröffnen sich viele Möglichkeiten: Bergtouren, Bootsfahrten, Reiten, Rafting
und vieles mehr.
Big Island, landläufig unter Hawaii bekannt, ist die größte der sechs hawaiianischen Inseln.
Bedingt durch Topographie und Klima ist Big Island landschaftlich sehr vielfältig. Auf den hohen
Bergen fällt im Winter regelmäßig Schnee, die relativ regenreiche Ostküste ist für ihren
Orchideenreichtum bekannt, im Süden erstreckt sich ein beeindruckendes Wüstengebiet, und die Täler
des Nordens sind fruchtbares Farmland überragt von fünf Vulkanen.
Maui gilt als abwechslungsreichste der Hawaii-Inseln. Berühmt ist sie vor allem wegen des legendären
Sonnenaufgangs über dem Krater des Haleakala, der auch weniger romantische Gemüter in seinen Bann
zieht, und wegen des Pazifiks, der hier mit einer ganz besonderen Brandung gegen die Küste rollt
und Maui zum Mekka der Windsurfer und Wellenreiter machte. Zahlreiche Sportmöglichkeiten zu Lande,
schroffe Berge, von denen tosende Wasserfälle ins Tal stürzen, und Lahaina, die einstige Hauptstadt
des hawaiianischen Königreiches, bieten Nicht-Wassersportlern Abwechslung.